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AAN in the Media

US-Truppenabzug aus Afghanistan: War alles umsonst?

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Spiegel, 1 Februar 2019

A short quote from AAN’s Thomas Ruttig in this look at possible repercussions of a US troop withdrawal from Afghanistan and Zalmya Khalilzad’s Taleban talks (in German), saying that there must be fears that this mission might repeat the re-establishment of warlord rule, only in another composition (adding the Taleban), excluding civil society and maintaining the patronage system:

Manche befürchten, Zalmay Khalilzad könnte angesichts der Zeitnot ähnlich vorgehen wie 2001, als alles anfing. Damals hatte er maßgeblich dazu beigetragen, dass Warlords aus den Neunzigerjahren in der neuen Regierung machtvolle Positionen erhielten.

Thomas Ruttig, Co-Direktor des Afghanistan Analysts Network, befürchtet, Khalilzad könnte auch diesmal Politiker und Warlords, die nur ihre Klientel versorgen, als Verhandlungspartner der Taliban benennen – die Zivilgesellschaft bliebe dann ausgeschlossen. Eine Herrschaft der Taliban und der Warlords, das wäre für Afghanistan die Wiederauflage eines Albtraums.

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