Afghanistan Analysts Network – English

AAN in the Media

Unter der Brücke: Drogenelend am Platzspitz von Kabul

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Neue Zürcher Zeitung, 16 April 2016

In his reportage about drug users from Kabul, the NZZ correspondent quotes AAN’s Jelena Bjelica about the supply side and the influence of Afghan returnees from Iran who became addicted there:

«Die grosse Verfügbarkeit der Ware ist einer der Hauptgründe für die hohe Zahl Abhängiger», erklärt Jelena Bijelica vom Forschungsinstitut Afghanistan Analyst Network in Kabul. «Ein Abhängiger kann seinen Tagesbedarf für einige wenige Dollar decken.» Die ständige Anspannung durch den Konflikt erhöhe bei vielen noch die Anfälligkeit. «Zudem bleibt das gewaltige Drogenproblem Irans nicht ohne Auswirkung auf Afghanistan.» Mehrere Millionen von Afghanen leben im westlichen Nachbarland oder haben dort einige Zeit verbracht. Viele Abhängige sind so als Flüchtlinge oder Gastarbeiter erstmals mit harten Drogen in Kontakt gekommen.