Afghanistan Analysts Network – English

AAN in the Media

Einsatz in Afghanistan: Deutscher General bei Angriff verletzt

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Berliner Zeitung and Kölner Stadtanzeiger, 5 August 2014

AAN’s Thomas Ruttig is quoted on the general security situation, after the attack at the Military Academy near Kabul during which a US general was killed and a German general wounded: “The security situation continues to be difficult. Over summer, it even got more hectic. In some cases, including Kunduz province where German troops have been based, the Taleban are returning into areas. They are testing the strength of the Afghan security forces.”

Der Co-Direktor des Experten-Zusammenschlusses Afghanistan Analysts Network, Thomas Ruttig, erklärte: „So etwas kann immer wieder passieren. Die Sicherheitslage ist nach wie vor schwierig. Sie ist über den Sommer sogar hektischer geworden.“ Dies hänge mit dem bevorstehenden Abzug der westlichen Truppen zusammen.

„Die Taliban kehren in einigen Fällen – zum Beispiel auch im ehemaligen Bundeswehrbereich um Kundus – dorthin zurück, wo westliche Truppen abziehen“, fügte Ruttig hinzu. „Dabei testen sie die Stärke der afghanischen Sicherheitskräfte.“ Der Afghanistan-Experte sieht kein Ende der Gewalt: „Afghanistan kommt weder mit noch ohne westliche Soldaten zur Ruhe, denn die Konflikte liegen tiefer. Angesichts der Kriege in Irak, Syrien, Libyen und im Nahen Osten wäre es schön gewesen, wenn man wenigstens Afghanistan hätte befrieden können.“ Aber dazu sei der militärisch dominierte Ansatz der falsche gewesen.