Neue Zürcher Zeitung, 23 November 2017
AAN’s Jelena Bjelica quoted in this article by the leading Swiss daily about the US’ airstrikes against heroin labs in Afghanistan:
Der drastische Anstieg der Opiumproduktion geht einher mit einer Ausweitung der von den Taliban kontrollierten Gebiete. Afghanistans Drogenwirtschaft mit den Aufständischen gleichzusetzen, wie es mitunter getan wird, sei allerdings vereinfacht, erklärt Jelena Bjelica, die bei der Denkfabrik Afghanistan Analysts Network das Thema seit längerem verfolgt. Zwar profitierten die Aufständischen von der Opiumproduktion, mittels Zwangsabgaben oder auch direkter Teilhabe an Veredelung und Handel, und dürften sie in den von ihnen kontrollierten Gebieten zumindest indirekt fördern. Allerdings seien die Anbauflächen im gesamten Land vergrössert worden, auch ausserhalb von Regionen unter direkter Taliban-Kontrolle. (…)
Zudem zeige sich seit längerem, dass der Anbau von Schlafmohn dort zunehme, wo sich die Sicherheitslage verschlechtere, erklärt Bjelica.
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This article was last updated on 9 Mar 2020