Afghanistan Analysts Network – English

AAN in the Media

Afghanistan sucht neuen Präsidenten

< 1 min

Neue Osnabrücker Zeitung, 1 April 2014

AAN's Thomas Ruttig is quoted in the (German language) article in the Osnabrück daily:

Thomas Ruttig von der Denkfabrik „Afghanistan Analysts Network“ sieht weitere Schwierigkeiten für die Abstimmung. „Das Problem sind schwache Wahlinstitutionen, die nicht unparteiisch sind“, erklärt der Politologe. „Karsais Regierungsapparat kontrolliert weitgehend die Wahlkommission.“ Eine unabhängige Instanz gebe es nicht. Ruttig hebt deshalb die Bedeutung von internationalen und afghanischen Wahlbeobachtern hervor, die allerdings großen Gefahren ausgesetzt seien. „Es sind zu wenige internationale Wahlbeobachter vor Ort“, kritisiert er. Nach den jüngsten Anschlägen hätten die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und das National Democratic Institute (NDI) ihre ausländischen Mitarbeiter abgezogen. „Nun werden nur 39 internationale Beobachter in den Wahllokalen im Einsatz sein“, sagt er.

Tags:

election observation Elections