Afghanistan Analysts Network – English

AAN in the Media

Abschiebung nach Afghanistan: Erzwungene Rückkehr

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Deutschlandfunk, 8 December 2016

In this article exploring what rejected Afghan asylum seekers have to expect when sent back from Germany, AAN’s Thomas Ruttig is quoted as saying that the reasons why Afghan flee their country are complex, but that Afghans feel threatened by war and terrorism. he further says that the discussion about deportations has its reasons in domestic policy, with the rise of anti-immigrant populist forces:

“Die fliehen ja nicht nur aus einem Grund, sondern da kommt vieles zusammen. Das sind 40 Jahre Krieg, die sozial-ökonomische Lage, die sich für die meisten nicht verbessert hat. Der Krieg liegt auch hinter Motiven, die wir vielleicht für Wirtschaftsflucht halten”,  sagt Thomas Ruttig, vom Afghanistan Analysts Network in Kabul. Er vermisst offenbar ein Einwanderungsgesetz, dass nicht alle ins politische Asyl drängt:

“Politisches Asyl ist, wenn man wirklich von Taliban bedroht wird. Das ist sicher bei vielen Afghanen nicht der Fall. Aber sie sind als Person von Kriegshandlungen und Terrorismus bedroht. Und teilweise von Kräften, die mit der Regierung zu tun haben, etwa Milizen.”

Für Ruttig ist die Debatte vor allem hausgemacht: “Für mich ist das kühle Politik, die offenbar versucht, den neuen rechtspopulistischen Bewegungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.”